Irak Konflikt

Mit dem Irak Konflikt ist vordergründlich eine diplomatische Krise von weltpolitischem Gewicht gemeint. Die aktuellste Brisanz ist in den politischen Entwicklungen anzusiedeln, die im Nachgang der Terroranschläge vom 11. September 2001 folgten. Im Grunde führte dies jedoch nur zu der Zuspitzung einer Lage, die schon seit vielen Jahren angespannt war.
Die Besetzung Kuwaits durch das diktatorische Regime Saddam Husseins 1990, veranlasste die internationale Staatengemeinschaft unter Führung der USA zu einem militärischen Vorgehen gegen den Irak. Kuwait wurde befreit, doch von einer Zerschlagung der Führung des Iraks wurde unter der Vorraussetzung gezielter Auflagen abgesehen. Der Irak wurde restriktiven Rüstungsinspektionen unterworfen. Nach einem tagelangen Bombardement von mutmaßlichen Rüstungsfabriken seitens der USA und Groß Britannien 1998, nahm die Aufmerksamkeit von Politik und Weltöffentlichkeit jedoch rapide ab.

Die Terroranschläge aufs World Trade Center veränderten dies in kürzester Zeit. Die Bush-Regierung versprach mit ihrem „Anti-Terror-Krieg“ hart gegen die Täter und die „Achse des Bösen“ vorzugehen. Damit gemeint waren ebenso Staatsregime, die vermeintliche Terroristen unterstützen. Hauptaugenmerk wurde auf Afghanistan gelegt, wo die Hauptsitze der terroristischen Organisation „Al Qaida“ vermutet wurden. Bald wurde auch dem Irak vorgeworfen Terroristen zu unterstützen und trotz strenger Auflagen immer noch Massenvernichtungswaffen zu produzieren.

Auf Drängen der USA nahm sich der UN-Sicherheitsrat ab September 2002 diesem Thema an. USA und Groß Britannien deuteten auf die Notwendigkeit eines militärischen Einsatzes, doch die Veto-Mächte Russland, China und Frankreich sahen keine Beweise für die gegen den Irak erhobenen Vorwürfe. Nach wochenlangen Verhandlungen wurde am 8. November 2002 die „Resolution 1441“ vom Sicherheitsrat präsentiert. In dieser wurde beschlossen, dass die Waffeninspektionen weitreichend verschärft werden sollten und dass bei unkooperativen Verhalten seitens des Iraks mit „ernsten Konsequenzen“ zu rechnen sei. Die Ergebnisse dieser Kontrollen sahen die USA als klare Berechtigung für einen militärischen Einsatz. Die Mehrzahl der anderen Staaten zweifelte jedoch an der Aussagekraft der Ergebnisse. Das daraufhin folgende unilaterale Vorgehen der USA, welches schließlich in einer militärischen Offensive im März 2003 gipfelte, sorgte weltweit für herbe Kritik. Nach wenigen Wochen wurde das Regime gestürzt. Der Wiederaufbau mit Hilfe der UN ist schwierig und dauert weiterhin an. Ob es wirklich zu einer Lösung des Irak-Konflikts mit aller Konsequenz kommt, bleibt abzusehen.

Solange der Konflikt jedoch noch anhält ist davon eher abzuraten im Irak Urlaub zu machen. Schon häufiger wurden Urlauber hier vermisst. Hier ist dann fraglich ob eine Detektei Karlsruhe im Irak viel ausrichten kann um die vermissten Personen aufzuspüren. Sollte man aus beruflichen Gründen in den Irak fliegen müssen, so sollte man sich genau über die Gefahren informieren und bestenfalls eine erfahrene Person vorort aufsuchen.

Wie sich der Irak Konflikt in den nächsten Monaten entwickeln wird ist noch ungewiss. Da die unterschiedlichen Interessen vermutlich auch weiterhin anhalten werden, helfen hierbei leider auch keine Konfliktmanagement Kurse um eine Lösung herbeizuführen. Wer die aktuelle Situation mitverfolgen möchte, der kann dies auf entsprechenden Newsseiten im Internet tun.