Irak Klima – Bagdad ist im Sommer mörderisch heiß
Steppen- und Wüstenklima beherrscht weite Landesteile des Irak. Zu den heißesten Städten der Erde überhaupt zählt die Landeshauptstadt Bagdad (Baghdad) mit ihrem im Kern rund 5,5 Millionen Einwohnern. Im Hochsommer können dort die Temperaturen schon mal auf 50 Grad Celsius und höher klettern.
Nachts kühlt es sich auf Temperaturen um 30 Grad Celsius nicht wirklich ab. Mit der glühenden Hitze ziehen auch Sandstürme in Bagdad ein. Die irakische Metropole wird von durchschnittlich etwa 20 Sandstürmen im Jahr heimgesucht, die Hafenstadt Basra (Al Bashra) am Persischen Golf – mit insgesamt milderem und niederschlagsreicherem Klima – immerhin noch von durchschnittlich 15. Der Verursacher ist der Schemal, ein Nordostwind, der häufig zu einem Sandsturm mutiert. Wenn die gefürchteten Sandstürme kommen, heißt es: rette sich wer kann in den Schutz der Häuser. Die winzigen wirbelnden und die Sonne verdunkelnden Sandkörner dringen in alle Ritzen und Hautöffnungen ein. Das Irak Klima pur.
Ohne Klimaanlage, Ventilatoren, Kühlschränke, Eisboxen, schattige Bäume und Springbrunnen lässt sich der Hochsommer in Bagdad kaum überstehen. Das Irak Klima ist sehr gewöhnungsbedürftig.
Schutz vor der mörderischen Hitze bietet der Aufenthalt in dunklen Räumen mit dicken Bauern und kühlen Steinfußböden. Die Hitze in der Hauptstadt und im Umland ist eine trockene – die Luftfeuchtigkeit beträgt weniger als zehn Prozent.
Vor der Sommerhitze flieht, wer fliehen kann. Mobile und vermögende Einwohner Bagdads ziehen sich in Richtung Mossul (Al Mawsil) oder Erbil (Arbil) im Norden des Landes zurück. Vor dem Krieg im Irak war das benachbarte Syrien mit seiner Mittelmeerküste eine beliebte Sommerflucht. Im Winter ging es dann in den Süden des Irak, nach Al-Nassirija (An Nasiriyah) oder Basra.
Im Winter, den Monaten Dezember und Januar, sinkt die Temperatur in der Hauptstadt auf durchschnittlich 16 bis Grad Celsius; die minimale Temperatur im Januar beträgt vier Grad Celsius, aber auch Minustemperaturen sind im Irak Klima nicht unbekannt.
Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt in Bagdad durchschnittlich rund 148 Milliliter, es regnet aber nur von November bis März. Am 12. Januar 2008 fiel in Bagdad erstmals seit mindestens 100 Jahren sogar Schnee.
Ein ausgesprochen raues Klima herrscht im Gebirge zur türkischen und iranischen Grenze hin. Auf den Kämmen der Kettengebirge Taurus und dem Sagrosgebirge liegt noch im Frühsommer der Schnee.
Bei Basra vereinigen sich die beiden Flüsse Euphrat und Tigris zum rund 150 Kilometer langen Grenzfluss Shatt Al Arab. Dort wird es wegen der hohen Luftfeuchtigkeit im Sommer sehr schwül.
Die hiesigen, klimatischen Bedingungen lassen sich in der Tat nur schwerlich mit den Witterungsverhältnissen im Irak vergleichen. Denn im Gegensatz zu deutschen Landen beispielsweise klettert das Quecksilber des Thermometers in Bagdad im Sommer gar bis auf 48 Grad Celsius oder mehr.... Wetterfeste Terrassenüberdachung - Regenschutz und mehr ist dahingegen hierzulande meist von Bedeutung. Wie gut, dass sich Design und Funktionalität so leicht unter einen (Regen-)Hut bringen lassen....
In guten Hotels mit westlichem Standard sind in der Regel Klimaanlagen auf den Zimmern instaliert. Dadurch lässt sich Hitze leichter ertragen. Auch Armaturen von Grohe kann man in Luxusunterkünften finden. Der Irak ist nicht unbedingt als Urlaubsland bekannt. Und doch sind die arabischen Länder immer häufiger das Ziel von Urlaubern. Wenn sich die Lage beruhigt hat, wird sicher auch ein Urlaub im Irak zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Das Klima in Deutschland lässt es im Gegensatz zum Klima im Irak, nur im Sommer zu sich in der Grillkota günstig zu amüsieren. Der Garte ist im Winter durch Schnee und Kälte kein geeigneter Aufenthaltsort. Im Irak kann man das Ganze Jahr draußen bleiben, ohne gleich Frostbeulen zu bekommen. Im Norden wird es zwar etwas kälter, aber im Verhältnis zu Deutschland ist das Wetter dort im Winter immer noch verhältnismäßig mild.